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Lavendula angustifolia (Echter Lavendel)

Familie: Lamiaceae

 

 

 

 

 

 

 

 

Heilpflanze des Jahres 2008 

Merkmale: 30 – 40 cm hoher Halbstrauch. Zweige kantig, meist vierkantig, Rinde blättert meist ab.

Pflanze und Blüten charakteristisch balsamischer Geruch

Blätter: sehr schmal, länglich, lineallanzettlich, graugrün. Unterseite drüsig punktiert

Blüten: ährenförmig, blau bis grauviolett 

Verwendete Teile: Flos Lavendulae

Wirkstoffe: Ätherische Öle mit Linalysacetat, Eugenol und weitere Terpene; Lamiaceen-Gerbstoffe

Anwendung: spasmolytisch, harntriebend, antimikrobiell, cholagog, Amarum

Zubereitung, Dosierung: 2-6g

Volksmedizin:
Innerlich: cholagog, sedierend, spasmolytisch

Äußerlich: Hautreizmittel, Sonnenbrand, Muskelschmerz

Aromatherapie: Kopfschmerz, Migräne, Spannungsgefühl, Aufregung 

Tee bei Schlaflosigkeit

 

Lavendelblüten

10,0

Johanniskraut

10,0

Schlüsselblumenblüten

10,0

Baldrianwurzel

10,0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

M.f.spec. DS. 1 gehäufter TL Aufguss für 1 Tasse, vor dem Schlafengehen schluckweise trinken

Beurteilung nach chinesischer Typologie:
Gruppe:
Temperaturverhalten: etwas warm
Geschmack: aromatisch, leicht bitter, scharf
Organzuordnung: Leber, Magen, Herz

Dosierung: 2-6g

Funktionen:

Wirkt Hitze entgegen

Beruhigt Yang

Wirkt mild schweißtreibend

Leitet Feuchte-Hitze aus

Wirkt Qi-Stagnation entgegen

Beruhigt Geist-Shen

Bewegt stagnierendes Qi von Herz und Leber

 

Teerezept bei PMS, mentruelle Migräne, Reizbarkeit

 

Mittel

Temperatur

Geschmack

Anteil

Herb. Menth. Pip.-Pfefferminze

kühl

scharf

3

Rad. Valerianicum-Baldrian

warm

süß, bitter, scharf

3

Flos Lavendulae-Lavendel

etwas warm

aromatisch, leicht bitter, scharf

3

Herb. Alchemillae-Frauenmantel

kalt

Bitter, adstringierend

5

Herb. Millefolii-Schafgarbe

neutral

bitter, süß

5

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

M.f. spec. D. tal. dos. Nr. XXX. S. Gan Qi Yui Jie-Tee. 3X1 Tasse frisch gebrüht trinken. 

Homöopathie

Verwendete Teile: Frische, zur Zeit der Blüte gesammelte Blätter

Anwendungsgebiete: Amenorrhoe, Dysmenorrhoe, Hypomenorrhoe, Fluor albus, Gastroenteritis, Hepatopathie, Cholecystopathie, Muskel-, Gelenkrheumatismus, Otitis media, akute und chronische Rhinitis

 

Verwendung als Gewürzpflanze

Vor der Blüte geerntet, eignen sie sich als Würze zu Fischsuppen, Kräutersoßen, Eintopfgerichten und vor allem zu Hammelfleisch.
Kenner loben Lavendel, auch Narde oder Spikatblüte genannt, als den Clou eines in Speck und Rotwein geschmorten Hasenbratens, Zusammen mit Dill und Salbei kann man ein feingehacktes frisches Lavendelblättchen auch in Kräuterbutter geben.

Verwendung als Parfüm 

Aus Lavendelblüten wird ein ätherisches Öl gewonnen, das in der Parfümherstellung verwendet wird.
In Zeiten, als Parfüm noch selten und teuer war, sorgte ein avendelsträußchen im Schrank dafür, daß die Wäsche duftete und ie Motten vertrieben wurden. Wer es mag, kann es auch heute och tun.

 

Unerwünschte Arzneimittelwirkung

Antiandrogene Wirkung. Siehe unter: http://naturarzt-albrecht.de/content/view/218/45/

 

 

 
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